Vorstellung des

 Wasserzimmers am 8. Mai 2013


 

Bericht: 

Mit dem Wasserzimmer können wir die Themenbereiche in unserem Leaderprojekt – Kinder erleben die heimische Natur – abschließen. Gerade rechtzeitig zum Museumstag 2013 ist alles fertig geworden. Zugleich ist es uns gelungen unserem Namensgeber ein Zimmer zu widmen, das zeigen soll, wie ein außergewöhnlicher Forscher lebte. Ein besonderer Dank geht an Herrn Mühle, einem langjährigen Weggefährten von Dr. Heinz Fischer, der sein Arbeitszimmer sehr gut kannte und uns mit vielen Teilen aus seinem Arbeitsbereich versorgte. Einen alten, wertvollen Schreibtisch schenkte uns die Familie Wiedemann aus Bertoldshofen. Nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle. So ist ein Forscherzimmer entstanden, das wirklich den Eindruck erweckt, als ob unser Heinz Fischer noch darin arbeiten würde.

Das Wasserzimmer weist auf einen Lebensraum hin, der durch den Lech geprägt ist und eine ganz besondere Bedeutung für uns hat. Wenn wir in unseren Augsburger Stadtwald gehen, stoßen wir auf viele Bäche und Kanäle, Quellen und Sümpfe. Diese Strukturen sind lebensnotwendig für einen intakten Auwald. Jeder dieser Lebensräume zeichnet sich durch seine eigene Pflanzen - und Tierwelt aus. Unsere Aufgabe wird es sein, immer wieder auf die notwendige Vernetzung hinzuweisen, und so zu versuchen, mit kleinen Schritten den Erhalt dieser Biodiversität zu erreichen. In den „Gucklöchern“ sind wieder eine Reihe von Feuchtgebietebewohnern, wie Frösche und Kröten, Molche und Muscheln, sowie ein Flusskrebs zu bestaunen. Mit Biber, Nutria, Bisam und Wasserratte haben wir die Reihe der Nager komplett. Die sonst gut getarnte Rohrdommel ist auch aus der Nähe zu bewundern. Bei den Wasservögeln zeigen wir auch einen großen Teil der bei uns vorkommenden Arten.

Mit einer Reihe von Bildern ist die Metamorphose verschiedener Insekten und Reptilien zu erkunden. Die Froschstimmen zu hören und die Möglichkeit, kleinste Strukturen mit dem Mikroskop zu erkennen, rundet das Angebot, etwas über Bäche, Kanäle, Kalkflachmoore, Quellen und Tümpel zu erfahren, ab.

 Günther Groß

 

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Bild 1: Bei schönem Wetter ist das Warten an der frischen Luft angenehmer

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Bild 2: Gespannt hören die Gäste zu
Bild 3: Es gibt auch hier einiges zu entdecken
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Bild 4: Blumen für das besondere ehrenamtliche Engagement der Konzeptleiterin Eva Bahner
Bild 5: Der Bürgermeister Ludwig Fröhlich bedankt sich für die Fertigstellung des Wasserzimmers
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Bild 6: Wasservogelexponate
Bild 7: Es war eng, bei der ersten Begehung in dem neuen Raum
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Bild 8: Es gab viel zum Lesen
Bild 9: Die Entwicklungsstadien von Fröschen, Fliegen und Libellen
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Bild 10: Der Arbeitsplatz eines außergewöhnlichen Forschers
Bild 11: Hat so dieser Dr. Heinz Fischer gelebt, diese Frage war sehr oft zu  beantworten
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Bild 12: Fragen über Fragen an die Eva
Bild 13: Gesprächsstoff gab es in allen Räumen
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Bild 14: Herr Herreiner wird über die Gestaltung des nächsten Projektes informiert
Bild 15: Auch der Bundestagsabgeordnete Heinz Paula war sichtlich beeindruckt